37°C
Ob Mann oder Frau, groß oder klein, dick oder dünn, blass oder dunkel: Die Körpertemperatur ist bei allen Menschen gleich. Geringe Abweichungen von diesem Optimum, bei dem der ganze Organismus am besten funktioniert, gibt es nur bei Krankheiten oder wenn der Körper durch äußere Umstände wie Sport, extreme Hitze oder Kälte beeinflusst wird.
Ohne Wärme kann der Mensch nicht leben. Das fängt bereits bei der Zeugung an, indem der Körper seine Temperatur um 0,5 Grad erhöht, um eine Eizelle befruchtungsfähig zu machen. Ist der neue Erdenbewohner erst einmal geboren, benötigt er vor allem eins: menschliche Nähe. Also die Geborgenheit, die er fühlt, wenn ihn Mama und Papa in den Arm nehmen. Schon Neugeborene kuscheln sich an und scheinen auf den Herzschlag ihrer Eltern zu lauschen. Fehlt diese menschliche Wärme, kann der Säugling sogar sterben.
Extreme Temperaturen
Eine ganz andere, nicht weniger lebensnotwendige Wärme ist die Körpertemperatur. Sie liegt bei 36,5 bis 37,5 Grad und bleibt ungeachtet von äußerer Kälte oder Hitze stabil. In der Tierwelt ist das nicht immer der Fall: Wechselwarme Kaltblüter wie Reptilien oder Fische passen ihre Körpertemperatur der Umwelt an und senken oder erhöhen sie je nach Bedarf ins eine oder andere Extrem. Bei einigen Röhrenwürmern, Krebsarten oder Bakterien, die in der Tiefsee leben, kann die Körpertemperatur sogar bis auf 90 Grad steigen. Im Gegensatz dazu gibt es Kleinstlebewesen in der Arktis, die noch mit einer Körpertemperatur von minus sieben Grad existieren.
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