Brecher im Anrollen. Was hilft gegen Seekrankheit?

Ob man anfällig für sie ist, erfährt man zumeist erst dann, wenn es zu spät ist und man sich bereits auf hoher See befindet. Seekrankheit, wissenschaftlich Kinetose, wird in letzter Konsequenz durch Schaukel-, Schlinger- und Rollbewegungen des Schiffes ausgelöst. Ob das Schiff klein ist oder groß, ob Wind und Seegang nur mäßig oder sehr ausgeprägt sind - all das spielt keine Rolle. Ein entsprechend veranlagter Mensch kann sogar auf einem fest im Hafen vertäuten und nur sanft in kleinen und kleinsten Wellen sich wiegendem Schiff von der Seekrankheit gepackt werden.

Die Kinetose kann jederzeit zuschlagen ...

und im Prinzip auch jeden treffen. Und wenn sie zuschlägt, tut sie es mit äußerster Unbarmherzigkeit. Seekrankheit äußert sich zunächst in starker Übelkeit, die alsbald in heftiges Erbrechen umschlägt. Auch Zeitgenossen, die sich selbst als seefest bezeichnen würden, werden gelegentlich von der Seekrankheit gepackt. Etwa wenn bestimmte Gerüche - süßlichschwerer Schiffsdiesel zum Beispiel oder die Ausdünstungen der Bordküche oder Nikotinschwaden oder alles zusammen - die Sinne zusätzlich irritieren. Eine Kinetose ist alles in allem sehr unangenehm und nimmt manch einem die Vorfreude auf den verdienten Urlaub.

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